Nornirsheim
Habe soeben eine Reise gemacht in eine Welt die ich als Nornirsheim bezeichnen will. Ich stand vor einem recht kleinen Portal, kleiner als ich, dass von wildblühenden Rosen umgeben war. Ich wurde hineingesaugt und ein wenig durchgeschüttelt und kam in einer strahlenden Welt heraus, wo es ommerlich aussah und ein Ritter kam mir auf seinem Ross entgegen geritten. Er sagte m,ir ich solle ihm folgen, sein König warte auf mich. Er deutete dabei auf eine weiße Stute. Ich schaute ein wenig verdutzt und wurde zu einer Burg geführt. Der Ritter sagte mir ich solle geradeaus laufen und wenn ich die Wendeltreppe hochgelaufen bin solle ich den Gang ganz nach links gehen und dann nach rechts bis ich auf eine Wand stoße, so gelange ich zum König. Ich tat wie er es mir sagte und als ich rechts ankam, vertiefte sich eine Platte im Boden und das Schloss schien ein wenig zu zittern. Ich wich zurück und sah, dass hinter mir sich die Mauer die vor der Wendeltreppe war geöffnet hatte. Dahinter war eine dunkle Halle und vom hinteren Ende ging ein Strahlen aus. Ich ging hinein lief dem Leuchten entgegen. Nach ein paar Schritten bemerkte ich, dass es ein kleiner Schatz war, mit vielen Hörnern, Schilden, Schwertern, Gold und anderen wertvollen Dingen. Direkt davor saß auf einer Art Hochsitz der wie ein Thron gestaltet war ein alter Mann der mich zu sich heranwinkte. Er stellte sich mir als der König vor und ich verneigte mich. Er sagte ich suche nach Antworten und er könne sie mir vielleicht geben. Ich wolle wissen was die geheimsnisvolle achte Welt sei und dass diese sie sei. Die Welt der Kräfte die hinter den Dingen in meiner Welt wirken. Eine Welt der Aufgaben und Prüfungen. Er fragte mich, was trifft die Klinge die das Holz durchbricht. Mir fiel spontan keine Antwort ein und er sagte ich bräuchte einen Schild für die mir bevorstehenden Kämpfe. Er wäre gespannt wie ich mich schlagen täte und sagte bereits im Voraus dass meine kämpferischen Talente miserabel wären aber mit genügend Training aus mir ein guter Kämpfer werden könne. Er sagte ich solle meinem Schwert einen Namen geben: Vissgunr, was so viel wie weiser Kämpfer bedeutet wenn ich es richtig aus dem Altnordischen ableite. Dieser Name würde zu mir passen, meinte er. Er erzählte weiter, dass in dieser Welt die Nornen spinnen und dass der Weltenbaum hier eine seiner Wurzeln hat. Ich war verdutzt, dachte ich bisher ich hätte die Unterwelten alle bereist, doch schien dem nicht so. Er sagte wieder, es sei meine Aufgabe mir einen Schild zu bauen und dass ich das Zeichen dass ich bisher vorhatte hineinzuritzen nicht machen solle, da dies Unheil heraufbeschwören könnte. Er meinte noch ich solle ein Auge auf seinen Krieger ruhen lassen, da dieser recht eigensinnig sei. Ich ging wieder hinaus und das Loch in der Wand verschwand wieder. Als ich draußen war, schaute mich der Krieger in der Rittersrüstung durchdringend und zugleich grinsend an. Ich sagte ihm er solle mir sein Gesicht zeigen und ich sah einen äußerst gutaussehenden Mann mit blonden Haaren ohne Bart. Ich sagte ihm ich wolle die Nornen sehen und führte mich zu Ihnen. Ich sah eine alte Frau an der Wurzel eines riesigen Baumes spinnen und vor ihr war ein Brunnen. Direkt daneben stand eine Frau mittleren Alters und spann ebenso und dann war da ein Mädchen, vielleicht nicht älter als ich dass da saß und den beiden anderen Frauen zusah. Ich begrüßte die Frauen, und sie sagten mir wie ungewiss manch Leben sei, und wie gewiss es geschrieben stand, was mancher tat. Ich verstand nicht recht und nach kurzer Zeit verabschiedete ich mich und ritt zusammen mit dem Ritter wieder zurück zum Portal und kehrte wieder heim.
Malkor - 4. Mai, 21:57
