Grundgedanken
Hach, da surf ich so durch das Netz, und seh soviele die diese neueren Sachen was Runen und so angeht total ablehnen. Ich weiß nicht ob ich das positiv oder negativ einschätzen kann, am besten ich enthalte mich*g*. Aus meiner Sicht heraus unterliegt alles einem stetigen Wandel, und so verändert sich die Welt im Laufe der Zeit, und auch die Energien der einzelnen Sachen. Warum neues ablehnen und beim alten bleiben? Leben ist Veränderung, und auch Energien wandeln sich, wenn ich da lese dass man nix vermischen darf, warum denn sowas? Hätte Luther nicht den Mut gehabt die Bibel zu übersetzen, hätte es vermutlich keine Erneuerung in der christlichen Welt gegeben, würde in Island nicht ein Tempel gebaut für die Asatruar/Asentreuen, was damals es so nie gegeben hat, würde auch dort ein Stillstand entstehen. Man sollte die neuen Ideen akzeptieren und vielleicht auch mal ausprobieren, denn nur so ist ein Fortschritt möglich, das gilt wohl für alles was es gibt, sei es nun Architektur, Glaube, Magie, Physik oder vielleicht sogar ne neue Idee zum Kochen. Dieser ständige Krams von wegen alter Weg, alte Magie und sowas, das ist alles so ein Humbug in meinen Augen, denn wenn man Magie praktiziert ist sie nicht alt, sondern Gegenwart, und wenn man was neues mit einbringt, warum auch nicht? Und damit komme ich auch gleich zu meinem Blogaufruf, und der richtet sich an alle die den Blog lesen:
Lasst euch nicht von alten Traditionen und alten Wegen in die Irre führen, habt den Mut eure Köpfe zu erheben und geht weiter als es der älteste Weg je vermag. Schaut hoch in den Himmel und seht, was euch erwarten kann, startet eine Rebellion die das alte wegfegt, auf das mal Neues entstehen kann!
Und nun noch ein kleines Gedicht dass ich gefunden hab und meine Gefühle diesbezüglich recht gut ausdrückt, bitte nicht zu wörtlich nehmen*g*.
Georg Herwegh (1841)
Das Lied vom Hasse
=================
Wohlauf, wohlauf über Berg und Fluss,
Dem Morgenrot entgegen,
Dem treuen Weib den letzten Kuss,
und dann zum treuen Degen!
Bis unsre Hand in Asche stiebt,
wolln wir vom Schwert nicht lassen,
Wir haben lang genug geliebt,
Und wollen endlich hassen!
Die Liebe kann uns helfen nicht,
Die Liebe nicht erretten,
Halt du, oh Hass, dein Jüngst Gericht,
Brich du oh Hass die Ketten!
Und wo es noch Tyrannen gibt,
Die lasst uns keck erfassen,
Wir haben lang genug geliebt
Und wollen endlich hassen!
Wer noch ein Herz besitzt, dem solls
Im Hasse nur sich rühren,
Allüberall ist dürres Holz,
Um unsre Glut zu schüren!
Die ihr der Freiheit noch verbliebt,
Singt durch die deutschen Strassen,
"Ihr habet lang genug geliebt,
O lernet endlich Hassen!"
Bekämpfet sie ohn Unterlass,
Die Tyrranei auf Erden,
Und heiliger wird unser Hass,
Als unsre Liebe werden.
Bis unsre Hand in Asche stiebt,
wolln wir vom Schwert nicht lassen,
Wir haben lang genug geliebt,
Und wollen endlich hassen!
Lasst euch nicht von alten Traditionen und alten Wegen in die Irre führen, habt den Mut eure Köpfe zu erheben und geht weiter als es der älteste Weg je vermag. Schaut hoch in den Himmel und seht, was euch erwarten kann, startet eine Rebellion die das alte wegfegt, auf das mal Neues entstehen kann!
Und nun noch ein kleines Gedicht dass ich gefunden hab und meine Gefühle diesbezüglich recht gut ausdrückt, bitte nicht zu wörtlich nehmen*g*.
Georg Herwegh (1841)
Das Lied vom Hasse
=================
Wohlauf, wohlauf über Berg und Fluss,
Dem Morgenrot entgegen,
Dem treuen Weib den letzten Kuss,
und dann zum treuen Degen!
Bis unsre Hand in Asche stiebt,
wolln wir vom Schwert nicht lassen,
Wir haben lang genug geliebt,
Und wollen endlich hassen!
Die Liebe kann uns helfen nicht,
Die Liebe nicht erretten,
Halt du, oh Hass, dein Jüngst Gericht,
Brich du oh Hass die Ketten!
Und wo es noch Tyrannen gibt,
Die lasst uns keck erfassen,
Wir haben lang genug geliebt
Und wollen endlich hassen!
Wer noch ein Herz besitzt, dem solls
Im Hasse nur sich rühren,
Allüberall ist dürres Holz,
Um unsre Glut zu schüren!
Die ihr der Freiheit noch verbliebt,
Singt durch die deutschen Strassen,
"Ihr habet lang genug geliebt,
O lernet endlich Hassen!"
Bekämpfet sie ohn Unterlass,
Die Tyrranei auf Erden,
Und heiliger wird unser Hass,
Als unsre Liebe werden.
Bis unsre Hand in Asche stiebt,
wolln wir vom Schwert nicht lassen,
Wir haben lang genug geliebt,
Und wollen endlich hassen!
Malkor - 12. Feb, 20:44
